Unser Modell von Haus und Heiligtum

Unser Modell von Haus und Heiligtum

Auf einer Sitzung des Diözesanfamilienrates überlegten wir, in welcher Form wir unser Geschenk der inneren und äußeren Erneuerung unseres Zentrums zum 100jährigen Jubiläum des Liebesbündnisses der Gottesmutter und dem Vater und Gründer überreichen könnten. Verschiedene Vorschläge wurden gemacht, bis auf einmal die Idee im Raum stand: Wir schenken ein Modell unseres Zentrums.Doch keiner von uns fühlte sich in der Lage es zu basteln oder zu bauen. Hatte vielleicht jemand einen Bekannten, der sich das zutraute? Schwester Mariatheres und ich wollten jemanden fragen, doch war es natürlich offen, ob diese sicherlich sehr anstrengende und knifflige Arbeit angenommen werden würde.

Ich wusste, dass Erwin Cohnen, der Mann von Hilde Cohnen (Krankenliga) ein Hobby hatte: Modellschiffe maßstabsgerecht zu bauen, die auch hinterher fahrtüchtig waren. So fuhr ich eines Tages zu ihm hin, er war da, ich fragte ihn und er sagte Ja.

Einige Fotos, die ich ihm gab und einige, die er noch selber machte, genügten ihm für die erste Skizze. Doch die missfiel ihm, sie war zu klein. Alles wieder neu und in einem größeren Maßstab aufzeichnen. Jetzt war er zufrieden.

Und dann entstanden auf einer Styropor-Platte, die Wiese und die Wege, alle Gebäude einschließlich Carport und Spielplatz. Die Materialkosten bekam er ersetzt und hinterher einen Obolus für eine dreiwöchige intensive Arbeit.

Erwin, dir ein ganz herzliches Vergelt’s Gott.

Bärbel Pons